BGH zu Metall auf Metall II

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BGH,  Urt. v. 13.12.2012 I ZR 182/11     Metall auf Metall II

Der BGH hat entschieden, dass in das Tonträgerherstellungsrecht eingegriffen wird, wenn im Wege des sogenannten Samplings Takte (angeblich 2 Sekunden) einer Rhythmussequenz einem fremden Tonträger – hier aus dem Musikstück „Metall auf Metall“ - entnommen und einem anderen Song – „Nur mir“ von Sabrina Setlur – fortlaufend unterlegt werden. Der BGH hat dabei eine freie Benutzung abgelehnt, da er davon ausgegangen ist, dass es möglich gewesen wäre, die Tonfolgen selbst einzuspielen.  Die Urteilsbegründung des BGH steht derzeit noch aus.

Delcantos Hits - Weitere GEMA-Entscheidung - Auch Lizenzverträge über vermeintliche Werke grundsätzlich wirksam

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BGH, Urt. v. 02.02.2012, Az. 1 ZR 162/09 - Delcantos Hits

Bei dieser Entscheidung handelt es sich um eine Klage von zwei Komponisten, die mit Hilfe von Keyboards und Computertechnik zahlreiche Musikstücke geschaffen hatten, gegen die GEMA. Diese nimmt aufgrund geschlossener Berechtigungsverträge die Rechte der Kläger für ihre Werke wahr.

AGB in Synchronsprecher-/Synchronschauspieler-Verträgen überprüft - Kein Ausschluss des Benennungsrechts in AGB

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KG Urt. v. 09.02.2012, 23 U 192/08

Auf Betreiben der HERTIN Anwaltssozietät hat das Kammergericht verschiedene AGB-Klauseln in Synchronsprecherverträgen als nichtig erkannt, nachdem das Landgericht Berlin die Klage noch vollumfänglich abgewiesen hatte (Urteil vom 25.06.2008, 4 O 91/08).

„Fluch der Karibik“ vom BGH entschieden - Rechte von Synchronschauspielern / Synchronsprechern gestärkt

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BGH Urt. v. 10.05.2012, I ZR 145/11 Fluch der Karibik

Die Hertin Anwaltssozietät hat erfolgreich einen Synchronschauspieler vertreten. Prof. Dr. Paul W. Hertin machte Ansprüche auf Auskunft und Fairnessausgleich eines Synchronschauspielers geltend, der eine Hauptrolle in den weltweit äußerst erfolgreichen Kinofilmen „Fluch der Karibik I-III“ gesprochen hat.

BGH zu Kommunikationsdesignern: Auch Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft können anspruchsberechtigt i.S.d. § 32 UrhG sein – Vertragsanpassung möglich, § 32 UrhG analog

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BGH Urt. v. 23.02.2012, I ZR 6/11 - Kommunikationsdesigner

Die Frage, ob auch Urheber Ansprüche aus § 32 UrhG auf Vertragsanpassung geltend machen können, die zur Verwertung ihrer Werke eine GbR gegründet haben, hat der BGH nun auf Betreiben der Hertin Anwaltssozietät entschieden.

Prof. Dr. Paul W. Hertin hat zwei Kommunikationsdesigner vertreten, die zur Entwicklung und Verwertung ihrer Produkte eine GbR gegründet hatten, deren alleinige Gesellschafter die beiden sind.