Jana Solomun

Jana Solomun absolvierte das Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin und war im Anschluss in unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Gebieten in der akademischen Forschung tätig.

Während ihres Forschungsaufenthaltes am Strathclyde Institute of Pharmacy & Biomedical Sciences in Glasgow, Großbritannien erforschte sie die Anwendung natürlicher Proteine wie beispielsweise des Seidenproteins in der Nanomedizin. Im Anschluss daran arbeitete sie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena am Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie an ihrer Promotion. Im Rahmen Ihrer Promotion befasste sie sich mit der Entwicklung funktionaler polymerbasierter Materialien für den Gentransport und deren biologischer Charakterisierung in vitro und in vivo. Ihre Schwerpunkte lagen dabei auf der Entwicklung stabiler Polymer-DNA-Komplexe, der physikochemischen Charakterisierung der Komplexe und der Untersuchung biologischer Effekte in eukaryotischen Zellen. Durch die Einbettung Ihrer Promotion in einen interdisziplinären DFG-geförderten Sonderforschungsbereich erlangte sie zudem vielfältige Einblicke in verschiedenste Themengebiete der Chemie, Pharmazie und Medizin wie beispielsweise der Polymersynthese und der Entwicklung neuer antiinflammatorischer Wirkstoffe.

Ihre Forschungsergebnisse wurden im Rahmen zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in renommierten Fachzeitschriften (ACS Biomaterials – Science & Engineering, Nanoscale, Journal of Nanobiotechnology, International Journal of Pharmaceutics u.a.) veröffentlicht.

Bei Hertin ist sie mit der Auswertung von Erfindungsmeldungen und Recherchen, dem Ausarbeiten von Patentanmeldungen und dem Durchsetzen von Schutzrechten befasst und in Einspruchs- und Beschwerdeverfahren mitbeteiligt. Durch ihre Arbeit in der akademischen Forschung und ihr Studium kann sie hierbei auf eine umfassende Expertise unter anderem in den Bereichen der pharmazeutischen Formulierung, der Nanopartikelformulierung und Nanomedizin, Diagnostik- und Gentherapieverfahren, der Materialwissenschaften wie der Polymerchemie sowie im Drug Development zurückgreifen.