Wettbewerbs- und Werberecht

Ihr Lotse im Wettbewerb

Das Wettbewerbsrecht beschreibt die Regeln des Fair-Play am Markt. Jedes Verhalten eines Unternehmers muss sich an ihm messen lassen. Ein Teilbereich des Wettbewerbsrechts ist das Recht der Werbung. Regelverstöße gegen wettbewerbs- und werberechtliche Vorschriften werden in Deutschland von Konkurrenten, Verbänden und anderen Organisationen intensiv verfolgt.

Das Wettbewerbs- und das Werberecht gehören zu den Kernkompetenzen von HERTIN & Partner. In unseren Rechtsanwälten finden Sie echte Profis, die Sie durch den Dschungel der unzähligen Vorschriften führen, die von einem Unternehmen zu beachten sind. Wir helfen Ihnen, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Ihre Produkte und Leistungen optimal am Markt zu platzieren, ohne die Spielregeln zu verletzen. Wir sind für Sie da, wenn Sie oder einer Ihrer Konkurrenten sich doch einmal nicht ganz so verhalten haben, wie es das Wettbewerbsrecht gebietet.

Unsere Leistungen im Wettbewerbsrecht

Unsere Leistungen für Sie umfassen u.a.

  • die rechtliche Begleitung von Werbe- und Marketingkonzeptionen von der Idee bis zur Realisierung (Möglichkeiten, Grenzen)
  • die rechtliche Beurteilung einzelner Werbemaßnahmen oder jedes sonstigen Verhaltens von Ihnen oder Ihren Konkurrenten am Markt (Darf ich, darf er das?)
  • Maßnahmen zum Schutz Ihrer Produkte gegen unlautere Nachahmungen
  • die außergerichtliche oder gerichtliche Durchsetzung oder Abwehr wettbewerbsrechtlicher Maßnahmen – von der Abmahnung bis zum Klageverfahren

Weiterhin können Sie bei allen sonstigen Fragen rund um Ihr Marktverhalten oder das Ihrer Wettbewerber auf uns bauen. Unsere Rechtsanwälte erstellen

  • Gutachten zu wettbewerbsrechtlichen Fragen aller Art
  • Verträge zum Schutz Ihrer Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse
  • kreative Lösungen zur Verbesserung Ihrer Marktpräsenz
  • und vieles mehr
Andere über Hertin & Partner im Wettbewerbsrecht

„Die Praxis von Hertin Anwaltssozietät wird 'guten Gewissens empfohlen' für die 'schnelle, unkomplizierte und offene Kommunikation, unprätentiöse Beratung und hervorragende Rechtskenntnis'.“ - The Legal 500 – Deutschland 2014

„In mehreren urheber-, marken- und wettbewerbsrechtlichen Verfahren hat die Kanzlei in den vergangenen Jahren wegweisende Urteile erstritten. (…) Zusammen mit dem Wettbewerbsrechts- und Prozessexperten Dr. Hermann-Josef Omsels und dem markenrechtlich spezialisierten Patentanwalt Dr. Tobias Boeckh bildet Hertin das Aushängeschild der Kanzlei.“ - Kanzleien in Deutschland – 2014

„Dr. Hermann-Josef Omsels ist Lehrbeauftragter an der UdK, publiziert regelmäßig in Fachmedien und hat mit seinem Online-Kommentar zum Wettbewerbsrecht neue Wege beschritten. Als Ende Oktober 2012 das Heilmittelwerbegesetz (HWG) novelliert und zahlreiche Werbeverbote für Heilmittel einschließlich Arzneimittel aufgehoben oder modifiziert wurden, arbeite Omsels die Änderungen umgehend ein und war so "im Handumdrehen" mit dem ersten Kommentar zum neuen HWG auf dem Markt.“ - Kanzleien in Deutschland – 2013

„Das 'herausragende' Team der Hertin Anwaltssozietät berät im Markenrecht, ist darüber hinaus jedoch vor allem im Wettbewerbsrecht anerkannt (…). Hermann-Josef Omsels ist anerkannt. 'Fundiert und überzeugend vor Gericht', sagen Mandanten." - The Legal 500 – Deutschland 2012/2013

„Bewertung: Die vor allem im Wettbewerbsrecht geschätzte Kanzlei ist stark für ihre Prozesstätigkeit bekannt.“ - Juve Handbuch 2013/2014

Ihre Ansprechpartner bei HERTIN & Partner

Unser Team im Wettbewerbsrecht besteht aus den Rechtsanwälten Dr. Hermann-Josef Omsels, Prof. Dr. Paul W. Hertin, und Christian Zott. Wenden Sie sich mit all Ihren Fragen an uns. Wir werden uns persönlich darum kümmern oder dafür Sorge tragen, dass Ihr Anliegen in die besten Hände gelangt.

Unser Wettbewerbsrecht-Blog

Informieren Sie sich in unserem Wettbewerbsrecht-Blog über aktuelle Ereignisse im Wettbewerbsrecht!

Von der Einheitlichkeit der Verkehrskreise und vielem mehr

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Die BGH Entscheidung mit dem Stichwort 'Original-Bach-Blüten' enthält ein Sammelsurium an unterschiedlichen Themen von mehr oder weniger großer Bedeutung (BGH, Urt. v. 24.7.2014, I ZR 221/12).

Der interessanteste Aspekt der Entscheidung ist allerdings die Feststellung, dass bei der Beurteilung des Verständnisses einer Aussage durch den angesprochenen Verkehr nicht von einem gespaltenen Verkehrsverständnis augegangen werden dürfe.

Kein Euro mehr auf Arzneimittel

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Was hatte der BGH sich abgemüht, um die Preisvorschriften des AMG mit § 7 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HWG (= Zulässigkeit einer Zuwendung geringfügiger Kleinigkeiten) in Einklang zu bringen. 1,- Euro pro Arzneimittel (, nicht pro Rezep) sind nach dem HWG noch geringfügig - kein Cent mehr. Ein Euro pro Arzneimittel verstieß aber gegen § 72 AMG und so erklärte der BGH einen Verstoß gegen § 72 AMG zur wettbewerbsrechtlichen Bagatelle, wenn der Euro nicht überschritten wird (siehe z.B. BGH GRUR 2010, 1136 - UNSER DANKESCHÖN FÜR SIE).

Wann haftet der Geschäftsführer oder Vorstand

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In vielen Rechtsstreitigkeiten gehörte es zur alltäglichen Praxis, neben einem Unternehmen auch deren Organ (Geschäftsführer/Vorstand) wegen eines Wettbewerbsverstoßes auf Unterlassung in Anspruch zu nehmen. Die Rechtsprechung war da großzügig. Es genügte, dass das Organ den Wettbewerbsverstoß gekannt und pflichtwidrig nicht verhindert hat. Für diese Kenntnis musste der Kläger/Antragsteller lediglich ein paar Indiztatsachen vortragen. Es oblag dann dem Organ im Rahmen seiner sekundären Darlegungs- und Beweislast, sich substantiiert zu entlasten, wie das OLG Hamm jüngst noch einmal unterstrichen hat (OLG Hamm, Urt. v. 13.3.2014, 4 U 121/13).

Unterlassungserklärungen sind keine Lappalie

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Die Entscheidung fishparkatails  des BGH enthält nicht wirklich Neues. Aber das Urteil ist eine kompakte Darstellung aller rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen die Forderung einer Vertragsstrafe wegen eines Verstoßes gegen eine Unterlassungserklärung zu wehren, auf die aus der Rückschau kein gesetzlicher Anspruch bestand (BGH, Urt. v. 08.05.2014, I ZR 210/12 - fishtailparka).

Zur Kennzeichnung redaktioneller Beiträge als Anzeige

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Keine GOOD NEWS für Medien

Das Gebot der Trennung des redaktionellen Teils eines Printmediums vom Anzeigenteil ist der Rechtsprechung seit Jahrzehnten heilig. Der BGH hat es jetzt erneut bestätigt und auf eine Recht moderne Form der Kooperation von Medien und Unternehmen erstreckt, bei der redaktionell Beiträge von Unternehmen gesponsert werden. Auch in diesem Falle muss der Beitrag als Anzeige gekennzeichnet werden, wenn sich nicht aus der Aufmachung des Artikels unmittelbar ergibt, dass es sich um eine Anzeige handelt. Die Kennzeichnungspflicht besteht auch dann, wenn der redaktionelle Beitrag über den Hinweis auf das Sponsoring hinaus keine Werbung für das Unternehmen und seine Produkte enthält.